Vor einiger Zeit hatte ich über FontSwap geschrieben, mit dem ihr die Schriftart auf eurem iPhone ändern könnt. Mit den Updates von iOS habe ich immer wieder von Probleme mit FontSwap gehört. Ehrlich gesagt, weiß ich auch gar nicht, ob es unter dem aktuellsten iOS läuft.
Das muss es aber gar nicht, denn es gibt etwas Neues, und zwar BytaFont. Die App gibt’s kostenlos in der ModMyi.com Source.

Im Prinzip funktioniert es genau so, wie FontSwap, nur etwas komfortabler. Komfortabler deshalb, weil man direkt in der App unter “Browse Fonts” die verfügbaren Fonts durchsuchen kann. Das geht um einiges besser und schneller, als in Cydia direkt. Auch die einzelnen Kategorien machen das Suchen einfacher. Hier kann man sich die Fonts sowohl nach Kategorien oder alphabetisch als auch die neuesten, am meisten runtergeladenen oder beliebtesten Fonts anzeigen lassen. Im integrierten Browser habt ihr dann auch gleich eine Vorschau der geänderten Schrift.

Möchte man eine Schrift runterladen, wird man direkt zu Cydia weitergeleitet. Nach dem Download lässt sich die neue Schrift dann ganz einfach in BytaFont aktivieren. Dort könnt ihr im Basic-Menü entweder die Schrift des iPhones komplett ändern, oder aber unter “Advanced” festlegen, für welche Bereiche, die Fonts aktiviert werden sollen. Ein kurzer Respring und das war’s. Mit “restore original” könnt ihr die Originalschrift einfach wiederherstellen.

Die verfügbaren Schriftarten sind zwar noch nicht so vielfältig, wie bei FontSwap damals. Es werden aber ständig mehr. Und ich habe für mich schon einige gute Fonts gefunden.

Fazit:
BytaFont ist ein würdiger Ersatz für FontSwap. Es funktioniert einfach und zuverlässig und das Suchen von Fonts ist bequemer. Ich habe mir schon gar nicht mehr die Mühe gemacht, zu testen, ob FontSwap derzeit geht. BytaFont bietet mir alles, was ich brauche.

Mit der Zeit sammelt sich ja so einiges Zubehör und manch ein Gadget fürs iPhone und das iPad an. So auch bei mir. Und diese möchte ich hier gerne nach und nach vorstellen. Mit welcher Folie ich mein iPhone 3GS schütze, habe ich bereits hier vorgestellt. Und hier gibt’s das Review für das BookArc fürs iPad.

Heute geht’s um den Laybag – den Sitzsack fürs iPhone. Man kann das iPhone hochkant und quer in den Sitzsack stellen. Im Querformat hält das iPhone auch wirklich gut. Im Hochformat ist es leider etwas wackelig.

Mit dem Laybag könnt ihr euer iPhone auf dem Schreibtisch richtig gut in Szene setzen. Es ist aber auch noch ungemein praktisch. Denn das iPhone über längere Zeit in der Hand halten zu müssen, ist auf Dauer ziemlich anstrengend und nervig. Schaut ihr beispielsweise einen Film, könnt ihr den Laybag auf euer Bein stellen und den Film ungestört genießen.

Bestellen könnt ihr euch den Sitzsack ganz einfach online bei www.raedan.de. Wählen könnt ihr dabei zwischen einer Reihe von verschiedenen Modellen. Ich persönlich finde die “Scottish-Reihe” sehr cool. Euer iPhone kann es sich bereits für 9,99 € in einem solchen Sitzsack bequem machen. Meiner Meinung nach ein durchaus fairer Preis.

Fazit:
Der Laybag ist ein wirklich stylisches Gadget. Er sieht gut aus und ist zu dem auch noch praktisch.

Links:
Laybag
www.raedan.de

Mit Display Recorder könnt ihr – wie der Name schon sagt – alles aufnehmen, was auf dem Display eures iPhones passiert. Die fertigen Videos können dann direkt auf YouTube hochgeladen werden.
Die App könnt ihr für 4,99$ in der BigBoss Source runterladen.

Nach der Installation sollte ihr zunächst in den Einstellungen die Aktivierungsgeste und euren YouTube-Account einstellen. Darüber hinaus könnt ihr dort auch das Videoformat oder die -qualität festlegen, ob das Video in der Portrait- oder Landscapeansicht aufgenommen wird oder ob bei einer Bildschirmberührung dies mittels eines – in der Größe einstellbaren – Taps kenntlich gemacht werden soll.

In der App selbst seht ihr dann eure aufgenommenen Videos, könnt sie ansehen (dies funktioniert nur bei H264/MOV Aufnahmen, welches noch experimentell ist, bei mir aber ganz gut funktioniert hat; MJPEG/AVI Videos kann man erst nach einem Upload zu YouTube ansehen), löschen oder zu YouTube hochladen.

Das Recording selbst funktioniert genau wie der YouTube Upload einwandfrei (wobei man wahrscheinlich mindestens ein iPhone 3GS benötigt. Darunter ist die Leistung wohl zu schwach).
Eine Sache fehlt mir aber noch:
Man kann leider nicht einstellen, dass auch der Ton mit aufgezeichnet wird. Das ist sehr schade. Gerade für Reviews wäre das was Feines.

Fazit:
Einfach zu bedienen und funktioniert sehr gut. Abgesehen von der fehlenden Tonaufzeichnung eine absolut empfehlenswerte App.

Mit Barrel könnt ihr auf richtig stylische Weise durch eure Homescreens scrollen und das in 3D. Barrel liefert euch eine Menge verschiedener Styles. Den Cydia-Tweak gibt’s für $ 2,99,- in der BigBoss Source.

Und da man mit Bilder kaum zeigen kann, wie cool das ganze aussieht, habe ich ein kurzes Video gemacht.

Fazit:
Und wieder eine Möglichkeit, sich vom 08/15 iPhone User etwas abzuheben. Barrel ist einfach nur genial. Mehr brauch ich glaube ich nicht zu sagen.

Eigentlich habe ich mich nie wirklich nach Uhren- oder Weck-Apps umgesehen. Die Uhr-App von Apple hat mir immer ausgereicht.
Was ich euch heute vorstellen möchte, gefällt mir aber so gut, dass das Programm einen festen Platz auf meinem iPhone und vor allem iPad erhält.
Es geht um die App ZEITschrift. Wie der Name schon vermuten lässt, wird dabei die Zeit in Schriftform angezeigt. Und das mal auf eine richtig stylische Art und Weise.

Wählen könnt ihr zwischen englischer und deutscher Zeitangabe. Für mich als Münchner ist die dritte Option besonders toll. Die Uhrzeit auf bayerisch. Lustige Idee auf jeden Fall.

Macht sich einfach cool in ner Docking-Station oder ähnlichen Halterung (entschuldigt meine Photokünste; daran arbeite ich noch)

In den Einstellungen könnt ihr noch festlegen, ob sich die automatische Bildschirmsperre deaktiviert werden soll, die Darstellung schwarz auf weiß oder umgekehrt ist oder dass ein Stundengong ertönt. Mit Wischbewegungen nach links oder rechts könnt ihr die Helligkeit des Displays einstellen.


Fazit:

Die Bilder sagen eigentlich genug. ZEITschrift macht euer iPhone, iPad oder iPod Touch zu einer außergewöhnlichen und richtig stylischen Uhr. Für 1,59 € – zumal es eine Universal Version ist – eine absolute Kaufempfehlung.

Link:
ZEITschrift

Heute gibt’s mal wieder einen echt coolen Cydia-Tweak. Und zwar Move2Unlock. Den Tweak gibt’s für 0,99 $ in der ModMyi Source und sollte auf keinem iPhone fehlen.

Der gewöhnliche Unlock-Schieber sieht ja nicht wirklich toll aus. Klar, es gibt einige richtig coole Themes, aber das System ist immer das gleiche. Nicht mehr mit Move2Unlock.

Damit entsperrt ihr euer iPhone viel cooler. Im Moment gibt es 5 verschiedene Unlock Typen.

- Move Lockscreen: hier wird der Lockscreen einfach verschoben, um das iPhone zu entsperren)

- Move translucent overlay: es wird ein Schleier über den Lockscreen gelegt, den ihr bei Seite ziehen könnt.

- Pinch Lockscreen: eine sehr coole Methode, ich dachte im ersten Moment schon, ich krieg das iPhone nicht mehr entsperrt. Einfach mit zwei Fingern zusammenziehen, wie beim Bild verkleinern

- Turn Lockscreen: dabei wird der Lockscreen wie eine Buchseite umgeblättert.

- Pull Badge: Mein persönlicher Favorit. Sieht richtig geil und es ihr könnt aus drei verschiedenen Badge-Styles wählen.

Bei den entsprechenden Typen könnt ihr noch selbst entscheiden, in welche Richtung ihr schieben müsst.

Zusätzlich könnt ihr mit Move2Unlock auch den Slider oder die Uhrzeit auf dem Lockscreen verstecken.

Fazit:
Move2Unlock ist mal wieder ein richtig cooler Tweak fürs iPhone. Der Badge-Style ist schon jetzt mein absoluter Favorite. Und die Pinch-Methode wird sicher den ein oder anderen “Nichtwissenden” vor eine unlösbare Aufgabe stellen. Ich kanns absolut jedem empfehlen.

Draw Jump ist zwar nicht mehr ganz neu, ich spiele es aber seit Erscheinen immer wieder sehr gerne.

Das Spielsystem ist ähnlich wie DoodleJump, aber eigentlich auch wieder ganz anders.
Ähnlich, weil man wie bei DoodleJump möglichst hoch hinaus kommen muss und so immer wieder aufs Neue auf Highscore-Jagd geht.

Unterschiedlich deshalb, weil bei Draw Jump nicht mit dem Bewegungssensor gespielt wird. Bei Draw Jump versucht man “Cosmo” die kleine Rakete möglichst hoch ins All zu schießen. Dies macht man, indem man ihr mit dem Finger ein Trampolin zeichnet, von dem die Rackete wieder weiter nach oben katapultiert wird. Dabei kommt man an Welten wie dem HotDog-Planeten oder dem Wald-Planeten vorbei.

Klingt gar nicht so konpliziert, oder? Aber natürlich gibt’s auch hier immer wieder Hindernisse, die einem den nächsten Highscore verderben wollen.
Aber es gibt auch Hilfsmittel. Wenn ihr 13 “Sonnenblumenköpfe” eingesammelt habt, startet Cosmo einem Superflug und ihr werdet einige Meter nach oben geschossen, ohne auf Hindernisse achten zu müssen.

Fazit:
Draw Jump macht Spaß und süchtig. Mich hat schon seit einiger Zeit das Raketenfieber gepackt und lässt mich immer wieder auf neue Highscorejagd gehen. Jeder, der gerne zwischendurch ein kleines Game spielt, sollte zuschlagen. Die 79 Cent für die iPhone Version bzw. 2,39 € für die iPad Version sind auf jeden Fall gut investiert.

Links:
– Draw Jump for iPhone (iTunes-Link)
– Draw Jump for iPad (iTunes-Link)