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Jeder Switcher wird das noch aus Windowszeiten kennen. Das Deinstallieren von Programmen. Zwar habe ich schnell rausgefunden, dass es eine Deinstallation in diesem Sinne bei OS X nicht mehr gibt. Vielmehr genügt es eigentlich das Programm einfach in den Papierkorb zu schieben. Dabei verbleiben aber dennoch oft einige Programmdateien im System, die meist unter ~/Library/Preferences/ oder ~/Library/Application Support/ abgelegt werden. Daher gibt es auch beim Mac einige Tools, die dabei helfen, Programme vollständig von der Festplatte zu entfernen. Meinen Favoriten möchte ich hier kurz vorstellen. Und zwar handelt es sich um das Freeware-Programm AppCleaner.

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Ich habe zu Beginn meiner Mac Zeit gleich die meisten Freeware-Programme zum Deinstallieren von Anwendungen ausprobiert. Hängengeblieben bin ich bei AppCleaner. Für mich das beste Programm. Die Deinstallation funktioniert ganz simpel. Einfach das Programm, das entfernt werden soll, per Drag & Drop auf das AppCleaner Fenster ziehen und auf Löschen klicken. Das wars…

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Dabei findet AppCleaner in der Praxis meist immer alle Programmdateien und entfernt diese restlos.
Zusätzlich dazu kann man die installierten Programme auch über den Applications-Reiter durchforsten und dann entfernen. Darüber hinaus lassen sich über AppCleaner auch Widgets, Plugins und QuickTime-Komponente entfernen.

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Daneben bietet AppCleaner noch zwei sehr nützliche Funktionen.
Das wäre einmal “Smart Delete”. Diese Funktion kann unter den Einstellungen aktiviert werden. Schiebt ihr in Zukunft ein Programm in den Papierkorb, bietet euch AppCleaner an, das Programm vollständig zu entfernen.
Das zweite ist die Möglichkeit bestimmte Programme vor einem versehentlichen Löschen zu schützen. Man fügt einfach diejenigen Programme, die nicht gelöscht werden dürfen, in den Einstellungen ein und schon sind sie vor versehentlichem Entfernen geschützt.

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Fazit:
AppCleaner ist kostenlos, einfach zu bedienen, entfernt Programme, Widgets oder Plugins restlos und sieht dabei noch gut aus. Für mich die absolute Nummer 1.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder höher

Lizenz: Freeware

Download: AppCleaner 1.2.2.

Mit der Zeit sammeln sich immer mehr Programme an. Da bekommt man es schnell mal nicht mit, wenn ein neues Programm-Update verfügbar ist. Mit AppFresh wisst ihr immer, wenn es ein Update für eines eurer Anwendungen gibt.

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Das kostenlose Programm vergleicht die Software auf eurem Rechner mit der Datenbank von i use this. Dabei werden nicht nur Programme auf verfügbare Updates gepüft. Auch Widgets, Plugins, Systemeinstellungen oder andere Anwendungen werden mit den aktuellen Versionen verglichen.
Nach dem Starten von AppFresh scannt das Programm automatisch alle installierten Anwendungen und zeigt die verfügbaren Updates an. Diese können dann auch sofort mit einem Klick über AppFresh installiert werden (werden vom Hersteller mehrere Download-Links angeboten, muss man den gewünschten Link manuell auswählen).
Ihr solltet aber immer darauf achten, ob sich die Lizenzversion einer Software geändert hat. Ansonsten kann es passieren, dass ein bisher kostenloses Programm durch ein Update kostenplichtig wird (besonders bei bisher kostenlosen Betaversionen wichtig).

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Das Updaten der Anwendungen funktioniert meist problemlos und schnell. Ein paar Male ist es bei mir vorgekommen, dass das Update per AppFresh nicht richtig installiert werden konnte. Dies ist aber eher die Ausnahme.
Die meisten Anwendungen sind auch in der Datenbank vorhanden. Unbekannte Programme werden in einer eigenen Rubrik angezeigt, so dass auch diese leicht manuell überprüft und so auf dem aktuellen Stand gehalten werden können.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder höher

Lizenz: Freeware

Download: AppFresh 0.8.4

Ungestört Filme oder Diashows auf dem Mac genießen. Caffeine hilft….

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Caffeine verhindert, dass euer Mac

– in den Standby-Modus wechselt,
– den Bildschirm abdunkelt und
– den Bildschirmschoner startet

Das Programm nistet sich in der Menüleiste ein. Mit einem Klick auf die Kaffeetasse wird Caffeine aktiviert. Nochmaliges Klicken deaktiviert das Programm wieder.
Um das Programm zu beenden, muss man die ctrl-Taste gedrückt halten. Über dieses Menü kann man auch einstellen, ob Caffeine nur für eine bestimme Zeit aktiviert werden soll.

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Zwar kann man das gleiche Ergebnis auch über das Energiesparmenü in den Systemeinstellungen erreichen. Mit Caffeine geht das ganze aber erheblich schneller und unkomplizierter.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder höher

Lizenz: Freeware

Download: Caffeine 1.0.4

Aus alten Windows-Zeiten war ich es gewohnt, erst einmal ewig warten zu müssen, bis mein PC arbeitsbereit war. Das ist seit Mac Zeiten sicher besser.
Dennoch habe ich mir gewünscht, dass ein paar Programme nicht bereits mit dem Hochfahren gestartet werden, sondern erst einige Zeit später.

Die Lösung ist DelayedLauncher. Damit könnt ihr bestimmte Programme auswählen. Diese werden dann erst nach einer von euch vorgegebenen Zeit gestartet.

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Die Konfiguration ist ganz einfach. Ihr legt DelayedLauncher zu den Startobjekten. Dann schiebt ihr per Drag & Drop diejenigen Programme in das Programmfenster von DelayedLauncher, die erst später gestartet werden sollen. Dann noch die Zeit einstellen, wie lange gewartet werden soll und fertig…

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder höher

Lizenz: Freeware

Download: DelayedLauncher

Ihr werdet gerne mit eurer Lieblingsmusik geweckt. Kein Problem. Das Freeware-Programm Alarm Clock ist die Lösung.

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Das Programm wird vollständig aus der Menüleiste gesteuert. Mit einem Klick auf das Wecker-Icon könnt ihr euren Wecker programmieren.

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Dabei könnt ihr wählen, ob ihr einmalig geweckt werden wollt, oder Alarm Clock euch immer an bestimmten Tagen wecken soll. Nützlich, wenn man unter der Woche raus muss, am Wochenende aber länger schlafen kann. Geweckt werden könnt ihr mit allem, was eure iTunes Bibliothek hergibt. Egal ob von Musik, speziellen Playlists, Podcasts oder einem Film. Dabei wird euer Mac auch aus dem Ruhezustand geweckt.

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Unter den Einstellungen kann man seinen Wecker noch genau einrichten, wie man ihn braucht. Wie laut der Wecker klingeln soll, die Dauer der Schlummer-Funktion, die mit der Apple Remote gestartet werden kann und nach welcher Zeit sich der Wecker automatisch ausschalten soll.
Besonders der „SoftAlarm“ ist für mich eine tolle Sache. Dabei fängt die Musik erst leiser an, um schließlich nach einer frei einstellbaren Zeit die maximale Lautstärke zu erreichen.

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Alarm Clock kann aber noch mehr als euch zu wecken. Zwei ebenso nützliche Funktionen sind die „Eieruhr“ und die „Stoppuhr“.

Systemvoraussetzungen: Mac OS X 10.4 oder höher

Lizenz: Freeware

Download: Alarm Clock 2.4.5.